Rheines Südraum gehört zu den spendenfreudigsten Gegenden in der Region

„Blutspende ist kein Gruselakt“

-fg- RHEINE-MESUM / ELTE/ HAUENHORST. Manfred Gewohn mochte in seinem Grußwort als DRK-Vorsitzender einerseits seine Freude über ein gut gefülltes DRK-Heim zur Blutspenderehrung nicht verhehlen. Mehr aber noch freute ihn andererseits „in der schwierigen Corona-Zeit die große Treue und Wertschätzung der vielen verdienten Blutspender, denn sie bilden die größte Bürgerinitiative in der Bundesrepublik und sind zugleich Lebensretter”.

So viel Einsatz, Zeit, Solidarität und Mühe verdiene Anerkennung und Dank. Besonders erfreulich sei gewesen, dass im August und damit in der Krisenzeit der Besuch bei den Blutspendeterminen in Mesum und Hauenhorst „unerwartet und überraschend gut“ gewesen sei.

Das freute auch Jürgen Schwering-Korves vom DRK-Blutspendedienst West, der eigens zur Ehrung nach Mesum gekommen war: ‚Denn wir brauchen gerade jetzt jede Blutkonserve. Die Corona-Pandemie kostete uns viele Spender und führte 'zu rückläufigen Zahlen.“ Insgesamt aber gehöre der Raum Rheine-Mesum zu den spendefreudigsten Regionen: "Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vom DRK Mesum machen hier einen tollen Job." Das unterstrich der mit den Zahlen für 2018 und 2019: Da registrierte der OV Mesum 1984 bzw. 1931 Blutspender.

Herausragend zu bewerten seien dabei die Zahlen der Erstspender: 85 in 2018 und gar 103 in 2019.

Nun schaue man gebannt auf das Jahresergebnis von 2020. Um hierzu die Schlussbilanz verbessern zu können, gebe es noch vier weitere Blutspendetermine: In der kommenden Woche am Mittwoch, 22. September, von 16.30 bis 20.30 Uhr in Elte und dann noch am 13. und 15. November in Mesum und 17. November in Hauenhorst.

Er appellierte an die verdienten Vielfachblutspender, mit ihrem guten Beispiel dafür zu werben: „Wer bisher 150 Mal dazu kam, ist ein überzeugendes Beispiel dafür, dass eine Blutspende kein Gruselakt ist.“

Gemeinsam mit Manfred Gewohn zeichnete er 52 Frauen und Männer für ihre vielfachen Blutspenden mit Ehrennadel, Urkunde und Präsenten aus. In den Mittelpunkt rückten sie dabei Werner Düsing, der für seine 150 Spenden geehrt und mit verdientem Beifall bedacht wurde. Ihm nur wenig nach standen mit jeweils 125 Spenden Norbert Garmann und Lothar Steiner.

Die geehrten Mehrfachspender

Geehrt wurden weiterhin Marion Schulte Walter, Peter Knebel, Stephanie Wild, Sabrina Ernsting, Gerda Beck, Timo Winter, Yvonne Bais, Karsten Kösters, Anne-Carin Werner, Pascal Fockers, Peter Hecht, Andreas Volk, Stefan Winnemöller, Stephanie Schroth, Martina Börgel, Markus Künnemann, Ralf Michler, Sascha Wiese, Jutta Sophia Horstmann Elisabeth Thien und Lars Gremme für 25-malige Spende; Doris Lampe, Markus Bickel, Siegfried Schilling, Judith Lechterberg, Vera Nienaber, Stefan Plagemann, Stefan Iwanicki, Gabriele Gehling, Wolfgang Simon, Reinhold Franz Lüttmann, Hildegard Jobst und Ulrich Pütter für 50-fache spende; Thomas Exler, Siegfried Nackat, Guido Lürwer, Jürgen Lampe, Jörg Schnellenberg, Birgit Helming, Heinrich Lohaus, Ursula Schürmann, Ursula Schürmann und Frank Rieke für 75-malige Spende und Theo Freckmann, Matthias Höfker, Jürgen Bröker, Karin Gehling, Ewald Gotke und Herrmann Schorling für 100-fache Blutspende.